Pedelecs ermöglichen lange Strecken ohne Schwitzen


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Pedelecs

Pedelecs werden auch als E-Bikes bezeichnet. Es handelt sich dabei um klassische Fahrräder, die aber mit einer Motorunterstützung arbeiten. Dabei unterscheidet man zwischen drei grundsätzlichen Arten:

  1. Pedelecs
  2. Schnelle Pedelecs oder die S-Klasse und
  3. E-Bikes

 

Die Pedelecs

Die klassischen Pedelecs haben einen Elektromotor mit einer maximalen Leistung von 250 Watt. Damit wird der Fahrer beim Treten unterstützt, allerdings nur bis zu einer Gesamtgeschwindigkeit von 25 km/h. Für schnellere Geschwindigkeiten muss man wieder selbst kräftiger in die Pedale treten. Das klassische Pedelec ist dem Fahrrad gleichgestellt, so dass hier kein spezieller Führerschein vonnöten ist.

Die schnellen Pedelecs werden ebenfalls als Schweizer Klasse oder S-Klasse bezeichnet. Sie gelten schon als Kleinkrafträder. Auch bei ihnen unterstützt der Elektromotor die Trittleistung des Radfahrers, allerdings schaltet er erst bei einer Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h ab. Die maximale Nenn-Dauerleistung der Motoren liegt dabei bei 500 Watt.

 

Die E-Bikes

Die dritte Kategorie der Pedelecs sind die klassischen E-Bikes. Sie lassen sich mit einem Elektromofa vergleichen und ermöglichen das Fahren durch Zuschalten des Motors, ohne dabei selbst in die Pedale treten zu müssen. Als Fahrräder ohne besonderen Führerschein können sie geführt werden, wenn die Motorleistung 500 Watt nicht überschreitet und die maximale Geschwindigkeit auf 20 km/h beschränkt ist.

 

Pedelecs: Pro und Contra Argumente

Es gibt viele Vorteile, die die Pedelecs mit sich bringen. Dazu gehört beispielsweise, dass eine Fahrradtour auch bei körperlichen Einschränkungen vorgenommen werden kann. So lassen sich selbst längere Strecken bewältigen, die ohne Motorunterstützung nicht mehr möglich wären. Sind die täglichen Strecken, die mit dem Pedelec zurückgelegt werden sollen, sehr lang oder führen über einen Berg, vermeidet man es, ins Schwitzen zu kommen. Auch kann man mit dem Pedelec mit dem Partner mithalten, der vielleicht deutlich besser in Form ist, als man selbst.

Es gibt jedoch genauso Argumente, die gegen Pedelecs sprechen. Dazu zählt etwa, dass keine Unterbringungsmöglichkeit vorhanden ist und das Pedelec über mehrere Treppen in die Wohnung getragen werden muss. Aufgrund des vorhandenen Elektromotors weist es aber ein recht hohes Eigengewicht auf, so dass diese Massnahme sehr schweisstreibend sein kann. Wer beim Radfahren unsicher ist, sollte sich ebenfalls gegen Pedelecs entscheiden, da die Unsicherheit bei höheren Geschwindigkeiten noch gefährlicher ausfallen kann. Wer sehr schnell mit dem herkömmlichen Fahrrad unterwegs ist, dem bringt die Motorunterstützung keinen oder kaum einen zusätzlichen Nutzen.